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10 Wege um ein besserer Dartspieler zu werden!

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Im Folgenden haben wir 10 Punkte zusammengestellt, mit denen Du ein besserer Dartspieler wirst. Wie bei jedem Sport ist es so, dass er am meisten Spaß macht, wenn man ihn gut kann. Daher möchten wir Dir helfen noch besser im Dartsport zu werden!

1. Akzeptiere Deine Tagesform

Ein wichtiger Schritt um ein besserer Dartspieler zu werden besteht darin, zu akzeptieren, dass man nicht an jedem Tag gleich gut spielt. An einem Tag klappt nahezu alles. Du triffst viele Triple und auch die Finishes laufen wie am Schnürchen. Es scheint, als könnte nichts schief gehen und als Dartspieler freust Du Dich total und Dein Spiel funktioniert einfach. Aber dann kommt ein anderer Tag und Deine Darts landen ständig auf der falschen Seite vom Draht, vielleicht fallen Dir sogar einige gute Scores aus dem Board. Dann verfehlst Du auch noch einige Doppelfelder und Du ärgerst Dich. Vielleicht wechselst Du dann sogar noch zwischen Deinen Darts hin und her. Kurzum: Es klappt einfach gar nichts und Du bist frustiert. 

Und genau hier liegt das Problem: Es ist absolut unnötig, dass Du Dich ärgerst! - Im Dartsport, der sehr viel Kopfsache ist, gibt es einfach gute und weniger gute Tage. Denk daran, gestern hast Du mit den gleichen Darts super gespielt, es hat alles geklappt. Daher wird es heute nicht an den Darts liegen. Genauso wenig liegt es am Board oder Deinem Gegner. Es bist einfach Du! - Vielleicht bist Du den ganzen Tag schon schlecht gelaunt oder Dich nervt irgendetwas. Viele solche mentalen Kleinigkeiten können Dein Spiel beeinflussen. Wenn Du Dich dann zusätzlich noch ärgerst, ziehst Du Dich noch weiter runter. Als Dartspieler musst Du einfach verstehen, dass es gute und schlechte Spieltage gibt.Das ist auch bei den Profis der PDC so!

Schau Dir das WM Halbfinale 2017/2018 von Michael van Gerwen gegen Rob Cross an. MVG hat so viele Darts auf Doppel verpasst und auch das Scoring hat nicht optimal funktioniert. Und das obwohl er bis dahin eine großartige WM gespielt hat. Gerade deshalb ist es auch so schwierig für die Profis solche großen Turniere zu gewinnen, da sie bei jedem einzelnen Spiel ihre Bestform abrufen müssen. Und bei Dir als Hobbyspieler ist das nicht anders. 

Es kann lange dauern, bis Du diesen Tipp verinnerlicht hast, aber wenn Du das geschafft hast, wirst Du entspannter spielen können und Dir selbst auch weniger Druck machen. Das wird Deinem Spiel helfen und Du wirst konstanter spielen können, da Du Dich nicht ärgerst und Dir unnötig Druck machst.

2. Trainiere gegen stärkere Spieler

Du wirst kein besserer Dartspieler, wenn Du gegen Schwächere spielst. Wenn Dir klar ist, dass Du sowieso nahezu jedes Leg im Training gewinnen wirst, dann wird Dir dieses Training überhaupt nichts helfen. Du musst Dich dabei weder anstrengen noch lernst Du bei diesen Spielen etwas! - Gerade gegen stärkere Gegner ist es schwer immer mit höchster Konzentration zu spielen. Außerdem wird der Gegner Deine Fehler auf Doppel oder dein zu schlechtes Scoring bestrafen. Das passiert Dir nicht, wenn Du gegen Schwächere spielst. Da ist es egal, ob Du einen oder zehn Darts auf ein Doppelfeld brauchst um das Leg zu beenden oder ob Du einen Average von 40 oder 80 spielst. Denn Du weißt, dass Du Zeit hast und bist Dir viel zu sicher, dass Du sowieso locker gewinnen wirst. Und vor allem wirst Du Dich dem Spiel Deines Gegners anpassen!

Versuche daher gegen Andere zu spielen, die im Darts besser sind als Du! - So wirst Du Deine Leistung steigern und nach dem Trainingsabend merken wie KO Du bist. Einfach weil Du immer Dein Bestes geben musst und immer zu 100 Prozent im Spiel sein musst. Zudem lernst Du mit Frust umzugehen, weil Du eben nicht immer gewinnst!

3. Finde das optimale Setup für Deinen Wurfstil

Es ist wichtig, dass Du ein Setup findest, welches für Dich funktioniert. Das fängt beim Dartbarrel an: Welche Form liegt Dir und welches Gewicht möchtest Du spielen? Welchen Grip des Darts bevorzugst Du? - Hier wirst Du in Deiner Dartkarriere viele verschiedene Modelle durchtesten und den perfekten Dart für dich finden. Aber auch die Shafts und Flights müssen zu Dir passen. Es gibt unzählige Formen von Flights, welche aus diversen Materialien bestehen können. Ebenso ist es bei den Shafts. Hier musst Du Dir viel Zeit nehmen und für Dich herausfinden, was für Dich und zu Deinem Spiel passt.

Damit ist aber nicht gemeint, dass Du nach jedem Spiel andere Flights montieren sollst und auch den Rest Deines Setups verändern sollst. Mit der Zeit bekommst Du ein Gefühl dafür, was dir liegt und an welchen Stellschrauben Du drehen musst um das Maximum aus Deinem Spiel heraus zu holen. Du musst Dir nur immer wieder bewusst machen: Es liegt nicht unbedingt am Dart, wenn Du schlecht spielst. Es kann auch an Deiner Tagesform liegen.

4. Trainiere Steeldart

Falls Du Softdartspieler bist: Kauf Dir ein Steeldartboard - Denn damit trainierst Du Dir einen viel saubereren Wurfstil an, als beim Softdart. Beim Steeldart ist es sehr wichtig, dass die Darts in einem gutem Winkel im Board stehen und nicht nach links und rechts wegkippen. Auch zählen hier nur die Punkte der Darts, welche im Board stecken bleiben. Hier kannst Du nicht einfach auf bereits steckende Darts werfen um zu Punkten. Zudem lernst Du beim Steeldart das Rechnen und Deine Finishwege.  

5. Lerne zu Rechnen

Es ist sehr wichtig zu wissen, welche Wege man gehen muss um zu Gewinnen. Es stört Deinen Rhythmus im Dartspiel massiv, wenn Du nach jedem geworfenen Dart nachschauen musst, worauf Du als nächstes werfen solltest. Das reißt Dich aus Deiner Konzentration und bringt Dich aus dem Rhythmus. Das ist sehr kontraproduktiv für Dein Spiel.

Außerdem gibt es nichts ärgerlicheres, als wenn Du Dich selbst Deiner Chancen beraubst! So fängt ein guter Dartspieler bei 119 niemals auf der 20 seine Aufnahme an oder stellt sich eine Bogey Zahl. Das sind die Zahlen, welche nicht mit 3 Darts gecheckt werden können, aber unter 170 liegen: 159, 162, 163, 165, 166, 168 und 169. Hier sollte man mitrechnen und sich selbst zumindest die Chance auf ein Finish geben, anstatt dem Gegner 6 sichere Darts zum Leggewinn!

Es gibt unzählige kleine Rechenspielchen, mit denen Du Dir den einen oder anderen Vorteil herausspielen kannst. So kannst Du beispielsweise im Bereich von 90 bis 95 Deinen ersten Dart auf das Bulls Eye werfen und hast dann, falls Du nur die 25 triffst, mit einem weiteren Singlefeld einen Dart auf ein Doppel - Dem Bulls Eye. Fängst du bei 91 stattdessen auf der T17 für D20 an, so brauchst Du mindestens ein Tripple- oder Doppelfeld um einen Dart für das Leg zu bekommen.

6. Nehme an Turnieren teil

Wie die Nummer 1 der Welt immer wieder betont: MVG trainiert sehr wenig. Er versucht dafür an allen möglichen Turnieren teilzunehmen und Exhibitions zu spielen. Das beste Training für Michael van Gerwen ist das Dartspiel selbst. Es gibt so viele Trainingsweltmeister und Dartspieler, welche zu Hause in ihrerer Komfortzone tolle Darts spielen können. Leider bringt das auf Turnieren, wo es um Preisgelder, Pokale und Urkunden geht, recht wenig. Die Erfolge auf Turnieren sind die, die zählen und Dich als Dartspieler voran bringen. In Deiner Komfortzone, wo es ruhig ist, die Beleuchtung optimal ist, Dir keiner zusieht und wo Du Dich schlicht wohl fühlst, kann jeder besser Dart spielen.

Daher  gilt es, auf Turnieren besser zu werden und zu lernen, mit dem Druck umgehen zu können. Erst, wenn Du Deine Leistung in der Öffentlichkeit abrufen kannst, bringt Dir Dein Können auch etwas. Gerade wenn man gegen fremde Dartspieler spielt, deren Spiel man nicht kennt, ist es nicht einfach sein eigenes Spiel abzurufen. Lerne mit der unbekannten Umgebung und den anderen Spielbedingungen zurecht zu kommen und auch in diesen schwierigen Situationen den Weg in Dein Spiel zu finden.

7. Lerne von den Top 10 der PDC

Schaue Dir Deinen Lieblingsspieler genau an - Achte auf seine Körpersprache und wie er sich auf der Bühne verhält. Damit ist nicht gemeint, dass Du seinen Wurfstil nachahmen solltest. Das solltest Du deifnitiv nicht tun, denn jeder hat seine eigene Art Dart zu Spielen und das Kopieren eines Wurfstils ist zumeist nicht empfehlenswert! Was Du Dir aber abschauen solltest, ist Die Körpersprache!

Nehmen wir als Beispiel Michael van Gerwen: Nach seinem Wurf läuft er aufrecht zurück und symbolisiert somit Stärke. Viele Dartspieler schauen beim Weg vom Oche auf den Boden und zeigen somit Schwäche. Eine weitere Eigenheit von MVG ist es, dass er in schwierigen Situationen seine Socken hochzieht. Das ist ein trainiertes Verhalten - Damit bringt er sich in seine Komfortzone und motiviert sich. Wenn man das beobachtet,merkt man schnell, dass van Gerwen sehr oft nachdem er dies getan hat, 180er wirft und noch einmal so richtig aufdreht. Aber auch andere Spieler wie beispielsweise den aktuellen Weltmeister Rob Cross: Bevor er auf ein wichtiges Doppelfeld wirft, geht er nochmal einen Schritt zurück um sich noch einmal neu zu Fokussieren und mit voller Konzentration ans Oche zu gehen. Auch lächelt er oft, wenn er nicht das trifft, was er möchte. So verhindert er negative Gedanken!

Beobachte beim nächsten Turnier der PDC die Profis und lerne von Ihnen. Schau Dir an, was sie machen und was Du für Dein Spiel mitnehmen kannst! Denn diese Spieler stehen nicht ohne Grund an der Spitze der Order of Merit!

8. Betreibe Mentaltraining

Dart findet zu circa 95% im Kopf statt! - Daher ist es unfassbar wichtig, mental fit zu sein und sich immer unter Kontrolle zu haben. Als Beispiel: Es gibt keinen Druck, Druck entsteht erst durch die Bewertung einer Situation in Deinem Kopf. Du musst das Board spielen und nicht den Gegner. Das ist ein vielgesagter Spruch, aber er stimmt. Es ist letztlich total egal, was Dein Gegner spielt - Es ist nur wichtig, dass Du Dein Spiel bestmöglich zusammen bekommst.

Anders als im Fußball oder anderen Sportarten, kann Dein Gegner beim Darts nichts aktiv gegen Dich tun. Der Gewinner eines Legs ist der, der zuerst das Doppel trifft. Also sorge dafür, dass Du der Erste bist! - Es bringt Dir überhaupt nichts, wenn Du weißt, was Dein Gegenspieler geworfen hat, damit setzt Du Dich unter Druck.

Versuche in Deinen "Tunnel" zu kommen und darin einfach nur Dein Spiel zu spielen. Denke immer positiv und motiviere Dich. Auch wenn der erste Dart in der 1 landet, kann die Aufnahme immer noch eine 121 werden! Kämpfe immer weiter und gebe nicht auf. Oft bekommt man Chancen das Leg zu gewinnen, wo man nie daran geglaubt hätte. Das Thema Mentaltraining ist jedoch extrem umfangreich und daher unmöglich hier vollständig zu behandeln.

9. Trainiere regelmäßig und konsequent

Nur durch regelmäßiges Training wirst Du Dich und Dein Dartspiel verbessern! Die Profis der PDC trainieren täglich mehrere Stunden, teilweise sogar 8 - 10 Stunden pro Tag! Zugegeben, das ist schon wirklich hart, was die Jungs von der PDC da machen, aber es ist auch deren Job und sie müssen davon leben. Als ambitionierter Spieler sollten 1 - 3 Stunden am Tag je nach persönlichem Ziel und der vorhandenen Zeit ausreichen.

Wichtig dabei ist, dass Du das Training regelmäßig betreibst und es sehr gewissenhaft machst. Es bringt nur wenig, wenn Du einfach eine Stunde 501 spielst. Training ist kein Spiel! - Training ist Fleiß und hat den Sinn, das Du besser wirst. So solltest Du Dir einen Trainingsplan erstellen. Dieser sollte alle Bereiche des Dartspiels beinhalten und auf Dich zugeschnitten sein. Du solltest daher das Scoring trainieren, an Deiner Checkoutquote arbeiten und Dir einen sauberen Wurf aneignen. Wie gesagt: Es geht nicht darum, dass Du beim Training Spaß hast! - Es ist wichtig mit voller Konzentration an Dir zu arbeiten und konsequent die Punkte anzugehen, wo Du Nachholbedarf hast. Nur so wirst Du besser und kannst Dich in harten Matches auf Dein Training verlassen. 

10. Nutze Trainingshilfen

Es gibt spezielle Trainingsboards, bei welchen die Tripple- und Doppelfelder nur die halbe Größe eines normalen Turnierboards haben. Bei diesen Boards sind die schmalen Felder statt 8 Millimeter sogar nur noch 4 Millimeter breit. Natürlich ist auch daher auch das Bulls Eye kleiner und das Winmau Champions Choice Board ist zusätzlich noch mit einer grelleren Farbe versehen. Diese Farbe soll Dein Auge schulen und den Fokus auf diese Felder verbessern. Durch die kleineren Doppel- und Tripplefelder musst Du Dich noch mehr konzentrieren diese zu treffen. Ein weiterer, sehr cooler Effekt: Wenn Du einige Zeit auf so einem Trainingsboard gespielt hat, kommen Dir die Felder eines normalen Boards um einiges größer vor. Fast so, als wenn man auf einen Bullshooter Automaten spielt. 

Eine andere Möglichkeit wären Practice Ringe wie die von Peter Wright. Mit deren Hilfe kannst Du gezielt bestimmte Felder trainieren. So kommt es Dir vor, als würdest Du in einen Tunnel hineinwerfen. Außerdem fokussiert Dein Auge so den Ring als Ziel an und nicht das bestimmte Feld. In einem Set dieser Ringe sind immer verschiedene Farben und Größen enthalten, damit Du das Trainingssetup an Deine Bedürfnisse anpassen kannst.

 

Mit Sicherheit gibt es noch sehr viele weitere Möglichkeiten, wie Du Dein Spiel optimieren kannst und wie Du zu einem besseren Dartspieler wirst. Allerdings sollten Dir diese 10 Punkte schon einige grundlegende Tipps geben, wie Du im Dartsport voran kommst und besser wirst.

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  • Geniale Tipps dabei

    Toll, dass ihr anderen Dartspielern helft besser zu werden. In diesem Text sind wirklich ein paar sehr gute Tipps dabei, welche ich ernsthaft versuchen werde umzusetzen! Natürlich ist vieles leichter gesagt als getan, aber gerade die Idee mit dem Mentaltraining, dem konsequenten Training am Board und das dieses keinen Spaß machen muss, sind spannende Ansätze.

    Hoffe sehr, dass in der nächsten noch weitere solche tollen Blogbeiträge kommen. Macht weiter so!

  • Diese Tipps muss man immer im Kopf haben

    Toller Blogbeitrag

  • Gute Tipps

    Sehr gute Tipps die wenn man sie vollkommen beherrscht einen deutlichen Vorteil gegenüber dem Gegner hat. Für mich ist das wichtigste nicht Aufzugeben und regelmäßig zu trainieren. Dann wird man mit der Zeit immer besser.